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Definition der wichtigsten Schlafstörungen

Guter Schlaf ist ein wesentlicher Faktor für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Im Schlaf durchläuft unser Körper entscheidende Regenerationsprozesse. Anhaltender Schlafmangel durch Schlafstörungen beeinträchtigt nicht nur die kognitive und emotionale Leistung, sondern erhöht auch das Risiko für eine Vielzahl von Gesundheitsproblemen wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Doch wo ist eigentlich die Grenze zwischen ein paar “schlechten Nächten” und einer Schlafstörung? ​Im Folgenden liefern wir eine Definition der häufigsten Schlafstörungen und erläutern, was du tun kannst, um wieder besser zu schlafen.

Was sind Schlafstörungen? Eine Definition

Eine Schlafstörung wird definiert als eine Störung der normalen Schlafmuster, die zu einer Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen und emotionalen Funktionen führt. 

Schlafstörungen sind gekennzeichnet durch Merkmale wie Einschlafprobleme, häufiges nächtliches Aufwachen, frühmorgendliches Erwachen oder ausgeprägte Tagesmüdigkeit. Schlafstörungen gehen über alltägliche Schlafprobleme hinaus, die gelegentlich bei allen Menschen auftreten können. 

Für die Definition einer Schlafstörung kann auch der zeitliche Faktor eine Rolle spielen: So spricht man beispielsweise laut Bundesärztekammer von einer Insomnie, wenn die Schlafprobleme für den Zeitraum von mindestens einem Monat mindestens dreimal die Woche auftreten. Ebenfalls Bestandteil dieser Definition ist ein erheblicher Leidensdruck durch die Schlafstörung, der Betroffene im Alltag beeinträchtigt.

Die Auswirkungen von Schlafmangel durch Schlafstörungen sind vielfältig und können sowohl körperliche als auch geistige Gesundheitsprobleme einschließen, beispielsweise Beeinträchtigungen von Stimmung und Urteilsvermögen oder ein erhöhtes Risiko für chronische Krankheiten.

Zur Definition und Klassifikation von Schlafstörungen kann die Internationale Klassifikation von Schlafstörungen (ICSD) der American Academy of Sleep Medicine (AASM) oder die Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD-10) der World Health Organisation (WHO) herangezogen werden. Hier werden die verschiedenen Schlafstörungen in Kategorien eingeteilt und spezifische Kriterien für deren Diagnose bereitgestellt​.

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Kurze Definition der häufigsten Schlafstörungen

Es gibt verschiedene Arten von Schlafstörungen. Zu den häufigsten Schlafstörungen gehören Insomnie, Schlafapnoe, das Restless-Legs-Syndrom (RLS) sowie Parasomnien. 

Im Folgenden findest du die wichtigsten Merkmale der einzelnen Schlafstörungen in einer kurzen Definition zusammengefasst:

  • Insomnie: Die häufigste Form der Schlafstörung ist durch Schwierigkeiten beim Einschlafen oder Durchschlafen oder frühzeitiges Erwachen charakterisiert.
  • Obstruktive Schlafapnoe: Eine ernsthafte Schlafstörung, bei der die Atmung während des Schlafs wiederholt beginnt und stoppt.
  • Restless-Legs-Syndrom (RLS): Ein unangenehmes Kribbeln oder Ziehen in den Beinen, das in Ruhephasen, insbesondere beim Schlafen, auftritt und mit einem Drang zum Bewegen der Beine einhergeht.
  • Parasomnien: Dazu gehören ungewöhnliche Verhaltensweisen während des Schlafs, wie Schlafwandeln, Nachtschreck und REM-Schlaf-Verhaltensstörungen.

Was kann ich gegen Schlafstörungen tun? 

Die Behandlung von Schlafstörungen kann je nach Art und Schweregrad der Störung variieren. Zu den nachweislich wirksamen Ansätzen zur Verbesserung der Schlafqualität zählen unter anderem Maßnahmen zur Schlafhygiene sowie die Kognitive Verhaltenstherapie bei Insomnie (KVT-I).

Wie hilft eine gute Schlafhygiene bei Schlafstörungen?

Als Schlafhygiene definiert man eine Reihe von Maßnahmen zur Selbsthilfe, die als grundlegender Bestandteil bei der Behandlung von Schlafstörungen gelten. Darunter fallen unter anderem folgende Tipps:

  • Regelmäßige Schlafzeiten: Versuche, jeden Abend zur selben Zeit ins Bett zu gehen und morgens zur selben Zeit aufzustehen. Dies hilft, deinen Körper auf einen stabilen Schlaf-Wach-Rhythmus einzustellen.
  • Entspannende Abendroutine: Beruhigende Aktivitäten wie Lesen oder ein warmes Bad vor dem Schlafengehen signalisieren deinem Körper, dass es Zeit ist, zur Ruhe zu kommen. 
  • Komfortables Schlafumfeld: Sorge für eine ruhige, dunkle und kühle Umgebung. Investiere in eine bequeme Matratze und Kissen, die deinen Schlaf unterstützen.
  • Einschränkung von Bildschirmzeit: Das blaue Licht von Bildschirmen kann die Melatoninproduktion hemmen und das Einschlafen erschweren. Versuche, eine Stunde vor dem Schlafengehen auf Handy, Tablet und Fernseher zu verzichten.

Wie hilft die Kognitive Verhaltenstherapie bei Insomnie?

Für die Behandlung von Insomnie empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin e.V. (DGSM) in ihrer Leitlinie die Kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie (KVT-I) als erste Behandlungsoption. Die Therapie beinhaltet die Einhaltung regelmäßiger Schlafzeiten, die Anwendung von Entspannungstechniken und einen gesunden Umgang mit störenden Gedanken.

Die Schlaf-App somnio setzt die Kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie in digitaler Form um und bietet den Betroffenen eine maßgeschneiderte und wirksame Therapie ohne lange Wartezeiten. Nutzer:innen können über die digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) somnio jederzeit und überall auf die Therapieinhalte zugreifen, sei es auf dem Smartphone, Tablet oder PC. Lange Wartezeiten und Anfahrtswege zur Praxis entfallen.

Die App somnio ist auf Rezept für Patient:innen kostenlos und kann von Mediziner:innen oder Psychotherapeut:innen verordnet werden.

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Fazit: Bei regelmäßigen Schlafproblemen solltest du ärztlichen Rat suchen

Schlafstörungen sind definiert durch eine Reihe von Problemen, die den Schlaf negativ beeinflussen, darunter Schwierigkeiten beim Einschlafen, häufiges Erwachen während der Nacht und übermäßige Tagesmüdigkeit. Bei einer Schlafstörung treten diese Probleme nicht nur gelegentlich auf, sondern regelmäßig über einen längeren Zeitraum.

Solltest du den Verdacht haben, an einer Schlafstörung wie beispielsweise Insomnie zu leiden, wende dich am besten an deine/n Hausarzt/Hausärztin, um eine adäquate Behandlung zu erhalten, zum Beispiel eine Kognitive Verhaltenstherapie bei Insomnie (KVT-I), die du auch online mit einer Schlaf-App durchführen kannst. 

Der Selbsttest bei Schlafstörungen

Finde hier heraus, ob du an Schlafstörungen leiden könntest. Dieser schnelle Selbsttest stellt keine Diagnose dar, kann dir aber Hinweise liefern, ob du mit deiner medizinischen Fachperson sprechen solltest.

Quellen

https://sleep.hms.harvard.edu/education-training/public-education/sleep-and-health-education-program/sleep-health-education-41

https://www.sleepfoundation.org/how-sleep-works/why-do-we-need-sleep

https://www.nhlbi.nih.gov/health/sleep/why-sleep-important

https://my.clevelandclinic.org/health/diseases/11429-sleep-disorders

https://www.psych.mpg.de/848223/schlaf

https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/_old-files/downloads/pdf-Ordner/Patienteninformationen/insomnie.pdf

https://www.psychiatry.org/patients-families/sleep-disorders/what-are-sleep-disorders

https://aasm.org/clinical-resources/international-classification-sleep-disorders

https://klassifikationen.bfarm.de/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2024/index.htm

https://www.sleepfoundation.org/sleep-disorders

https://www.aerzteblatt.de/archiv/81284/Schlafstoerungen-Kognitive-Verhaltenstherapie-als-Mittel-der-ersten-Wahl

https://register.awmf.org/assets/guidelines/063-003l_S3_Insomnie-Erwachsene_2018-02-verlaengert.pdf

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