Meine Erfahrung mit somnio: „Ich starte jetzt erholt in den Tag“

Nachts lange wach liegen, morgens erschöpft aufwachen – für Karin (66)* aus Leipzig war das über viele Jahre Normalität. Auch nach dem Ende ihres Berufslebens mit jahrelangem Schichtdienst blieb ihr Schlaf schlecht. Mit der Schlaf-App somnio fand sie schließlich Stück für Stück wieder zu erholsamen Nächten zurück.
Im Interview erzählt Karin offen von ihrem Leidensweg, warum klassische Mittel nicht geholfen haben – und warum auch Geduld für sie ein Schlüssel zum besseren Schlaf ist.
Liebe Karin, wie lange begleiten dich deine Schlafprobleme schon?
Eigentlich schon sehr lange. Ich habe fast 20 Jahre lang in der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Dreischichtsystem gearbeitet. Als ich dann in den Vorruhestand gegangen bin, dachte ich, dass sich mein Schlaf nach einem Jahr von selbst wieder normalisiert. Ich hatte einfach gehofft, dass die Schlafprobleme mit dem Ende des Schichtdienstes verschwinden – aber sie blieben.
Wie sahen deine Schlafprobleme konkret aus?
Mit dem Einschlafen hatte ich weniger Probleme, aber ich bin fast jede Nacht zwischen ein und drei Uhr aufgewacht – und dann oft nicht mehr eingeschlafen. Ich lag zwar im Bett, aber der Schlaf kam einfach nicht zurück. Ich habe in meinem Beruf viele kreative Projekte mit Jugendlichen umgesetzt. Und viele Ideen dafür kamen mir abends oder auch nachts im Bett. Es waren keine negativen Gedanken, eher ein Zuviel an innerer Aktivität, das mich wachgehalten hat.
Was hast du ausprobiert, um besser zu schlafen?
Alles Mögliche. Tropfen, Tees, Melatonin, auch mal Tabletten von der Hausärztin – aber immer sehr vorsichtig. Ich komme aus dem medizinischen Bereich und weiß, wie schnell man sich an Schlafmedikamente gewöhnen kann. Deshalb habe ich stärkere Mittel von Anfang an gemieden.
Wann bist du dann auf somnio gestoßen?
Ganz zufällig: Im Wartezimmer meiner Hausärztin lag ein Flyer. Ich habe ihn gelesen und gedacht: Das probierst du jetzt einfach mal aus. Meine Hausärztin war sofort offen dafür und hat mir erklärt, wie das mit dem Rezept und der Kostenübernahme durch die Krankenkasse funktioniert. Das ging alles erstaunlich unkompliziert.
Mit welchen Erwartungen bist du gestartet?
Ich war weder euphorisch noch besonders skeptisch – einfach offen. Ein zusätzlicher Anreiz war ehrlich gesagt auch, dass die Krankenkasse die Kosten übernommen hat. Da dachte ich mir: Wenn schon extra für dich investiert wird, dann ziehst du das auch konsequent durch.
Was war für dich die größte Erkenntnis bei somnio?
"Ich habe im April 2025 mit somnio angefangen – neugierig, aber auch erstmal ein wenig skeptisch. Ich habe alles in einem Notizbuch festgehalten und mich sehr gewissenhaft durch die Module gearbeitet: Bettzeitverkürzung, Gedanken, Entspannung. Ich fragte mich anfangs, was das mit meinem Schlaf zu tun haben soll. Mit den ersten Auswertungen meines Schlaftagebuchs wurde mir aber klar, wie wertvoll diese Informationen sind.
Eines der 12 somnio-Module beinhaltet die Bettzeitrestriktion, die manche als herausfordernd empfinden. Wie war das für dich?
Ehrlich? Das war hart. Ich bin ein totaler Morgenmensch. Ich stehe seit Jahrzehnten sehr früh auf und bin entsprechend früh ins Bett gegangen. Bei der Bettzeitverkürzung musste ich plötzlich später ins Bett, obwohl ich früh aufstand. Das war richtig anstrengend. Aber es hat funktioniert.
Woran hast du gemerkt, dass du Fortschritte machst?
Früher war ich nachts zuverlässig wach. Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass ich wieder durchgeschlafen habe. Und dieser Moment, wenn man morgens auf die Uhr schaut und sieht: Es ist schon sechs – und du bist gerade erst aufgewacht – das war einfach sensationell. Selbst um fünf Uhr aufzuwachen hat sich plötzlich gut angefühlt.
Wie lange schläfst du heute am Stück?
Meistens sechs Stunden, manchmal sieben. Und das reicht mir völlig. Ich fühle mich erholt und fit. Ich glaube auch, dass man im Alter einfach etwas weniger Schlaf braucht – aber eben guten, erholsamen Schlaf.
Hat sich dein Alltag dadurch verändert?
Der Tagesablauf an sich ist ähnlich geblieben. Ich kümmere mich viel um meine Enkel, bin viel in Bewegung und gut beschäftigt. Aber ich starte entspannter in den Tag, ohne dieses Gefühl von Erschöpfung. Das macht schon einen großen Unterschied.
Würdest du somnio weiterempfehlen?
Auf jeden Fall – mit einem wichtigen Hinweis: Man braucht Geduld. Und man muss bereit sein, sich wirklich darauf einzulassen. Aber wenn man das tut, kann es unglaublich viel bringen.
* Foto auf Wunsch der Nutzerin geändert.








