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Meine Erfahrung mit somnio: „Ich freue mich jetzt auf den neuen Tag“

somnio Nutzerin Gabriela

Lange Jahre hat Gabriela*, 57, als Hebamme im Schichtdienst gearbeitet. Als der Kreißsaal im Krankenhaus geschlossen wurde, freute sie sich auf geregelte Arbeitszeiten. Doch die erhoffte Erleichterung durch die neue Routine blieb aus. Trotz des neu strukturierten Tagesablaufs war sie morgens wie gerädert. Sie spürte: Etwas stimmt nicht. Was mit Tagesmüdigkeit begann, wurde zu einer handfesten Schlafstörung und stellte ihren Alltag vor große Schwierigkeiten.

Im Interview erzählt Gabriela, wie sie lernte, ihre Schlafprobleme zu verstehen und wie sie mit somnio Schritt für Schritt zu einer neuen Schlafroutine fand.

Gabriela, wann hast du zum ersten Mal bemerkt, dass du unter Schlafstörungen leidest?

"Als ich mich beruflich neu orientieren musste, wechselte ich in einen Bereich mit geregelten Arbeitszeiten – Arbeitsbeginn um 7 Uhr, Feierabend um 15 Uhr. Anfangs klang das nach Erleichterung, aber mein gesamter Tagesrhythmus veränderte sich, auch mein Schlafverhalten.
Obwohl ich meinen Schwangeren und Wöchnerinnen gegenüber immer betont habe, wie wichtig guter Schlaf ist, war ich selbst plötzlich morgens extrem müde und konnte meinen Alltag nicht mehr so bewältigen, wie ich es gewohnt war. Das war vor etwa vier Jahren, ich war Anfang 50."

Wann wurde dir klar, dass es sich nicht um eine vorübergehende Phase handelt?

"Zuerst dachte ich, das liegt an den Wechseljahren. Aber irgendwann wurde mir bewusst, dass die Ursache tiefer liegt: Ich wurde nachts oft wach und fing an zu grübeln. Um meine Gedanken loszuwerden, habe ich angefangen, mir nachts Notizen zu machen. Mal war es besser, mal schlechter, aber es war ein ständiges Auf und Ab und ich war wie gerädert. Gerade weil ich so früh zur Arbeit musste, hatte ich ständig Angst, den Tag nicht durchzustehen."

Hast du dir medizinische Unterstützung geholt?

"Ja, das habe ich. Mit dem Wechsel in den neuen Arbeitsbereich kam es leider auch zu Konflikten mit Kolleg:innen, das hat mich stark belastet. Schließlich wurde ich für längere Zeit krankgeschrieben, aber meine Schlafprobleme blieben."

Was hast du selbst versucht, um dir zu helfen?

"Ich dachte lange, ich müsste schlechten Schlaf einfach mit mehr Schlaf kompensieren – also früher ins Bett, Mittagsschlaf, solche Dinge. Ich habe über 20 Jahre Yoga-Erfahrung, leite selbst Kurse für Schwangere und junge Mütter, und ich habe Meditation ausprobiert. Das half alles kurzfristig, aber nie nachhaltig. Medikamente wollte ich vermeiden, denn mir war es wichtig, keine Abhängigkeit zu riskieren, sondern eine nachhaltige Lösung zu finden."

Wie bist du schließlich auf somnio aufmerksam geworden?

"Durch eine Internetrecherche bin ich auf Schlaf-Apps gestoßen. Ich habe dann mit meiner Krankenkasse gesprochen, die mich auf das DiGA-Verzeichnis hingewiesen hat. Dort habe ich somnio gefunden, bin zu meinem Hausarzt und habe es mir verschreiben lassen."

Wie waren deine ersten Erfahrungen mit der App?

"Ich habe im April 2025 mit somnio angefangen – neugierig, aber auch erstmal ein wenig skeptisch. Ich habe alles in einem Notizbuch festgehalten und mich sehr gewissenhaft durch die Module gearbeitet: Bettzeitverkürzung, Gedanken, Entspannung. Ich fragte mich anfangs, was das mit meinem Schlaf zu tun haben soll. Mit den ersten Auswertungen meines Schlaftagebuchs wurde mir aber klar, wie wertvoll diese Informationen sind.

Ich habe schnell gelernt, dass es nicht darum geht, möglichst viel zu schlafen – sondern gezielt. Meine Einstiegsempfehlung war eine verkürzte Bettzeit von 7 Stunden und 10 Minuten. Das klingt viel – aber ich konnte sie ja nie am Stück durchschlafen. Der Schlafdruck war ganz schön hoch, deshalb war es wichtig, dass meine Familie Bescheid wusste, warum ich jetzt früher ins Bett gehe oder tagsüber Pausen brauche. Die habe ich mir vorher nie bewusst gegönnt."

Was hat sich dadurch konkret verändert?

"Vorher habe ich Schlaf an erste Stelle gesetzt. Wenn ich schlecht geschlafen hatte, habe ich alles andere abgesagt, um den Schlaf nachzuholen - was dennoch nicht richtig geklappt hat. Dank somnio habe ich verstanden, dass ich mich nicht isolieren sollte, sondern soziale Kontakte trotz Müdigkeit wichtig bleiben. Der Körper holt sich den Schlaf, den er braucht, wenn er ihn braucht.

Ich habe auch gelernt, wie ich nächtliches Grübeln stoppen kann – zum Beispiel, indem ich mich auf meine Atmung konzentriere.

Und die Auswertungen der Protokolle sind für mich natürlich ein Highlight. Sie geben mir einen Überblick und zeigen mir, wie sich mein Schlaf in den letzten Wochen positiv entwickelt hat. Ich bin inzwischen bei 8 Stunden 40 Minuten angekommen. Ich wache zwar manchmal noch nachts auf – aber ich weiß jetzt, dass das völlig okay ist und mache mich deswegen nicht verrückt. Mein Rhythmus ist jetzt so, dass ich 21:20 Uhr ins Bett gehe und um 6:15 Uhr aufstehe – das funktioniert richtig gut."

Wie geht es dir heute – auch abseits des Schlafs?

"Ich merke, dass ich wieder fitter bin. Ich freue mich jetzt auf den Tag, nutze die frühen Stunden für Yoga oder gehe morgens im Wald joggen. Ich genieße diese Zeit viel bewusster. Wenn ich wieder ins Berufsleben zurückkehre, werde ich meine Aufstehzeit entsprechend anpassen. Das habe ich auch schon getestet, und es funktioniert wunderbar. Ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung und freue mich, dieses Wissen künftig auch an meine Wöchnerinnen weitergeben zu können."

Möchtest du somnio weiter nutzen?

"Ja, auf jeden Fall. Ich habe schon mit meinem Arzt gesprochen. Ich möchte verlängern, um das Gelernte weiter zu vertiefen und gezielt an einzelnen Themen zu arbeiten."

* Foto auf Wunsch der Nutzerin geändert.

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