Dieser CME-Beitrag von Dr. med. Holger Hein beleuchtet den Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und kardiovaskulären Risiken und gibt einen praxisnahen Überblick über zentrale pathophysiologische Mechanismen, diagnostische Ansätze und evidenzbasierte Therapieoptionen. Neben der Bedeutung von Schlafarchitektur, zirkadianer Regulation und nächtlichem Blutdruck werden insbesondere die klinische Relevanz von Insomnie, obstruktiver Schlafapnoe (OSA) und deren Komorbidität (COMISA) herausgearbeitet. Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle des nächtlichen Blutdrucks als prognostischem Marker sowie auf modernen Versorgungsansätzen - einschließlich digitaler
Gesundheitsanwendungen (DiGA) zur Umsetzung der kognitiven Verhaltenstherapie für Insomnie (KVT -I).
Inhaltliche Schwerpunkte:
- Physiologie des Schlafs und Bedeutung für die kardiovaskuläre Gesundheit
- Nächtlicher Blutdruck und Dipping Profile als prognostische Marker
- Insomnie, OSA und COMISA: Pathophysiologie, Prävalenz und klinische Relevanz
- Diagnostik in der Praxis (inkl. Screening -Tools und ABPM)
- Evidenzbasierte Therapieansätze: PAP-Therapie, KVT-I und DiGA
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- den Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und kardiovaskulärem Risiko fundiert einordnen
- relevante Schlafstörungen in der Praxis gezielt erkennen und differenzialdiagnostisch bewerten
- die Bedeutung des nächtlichen Blutdrucks für Risikoabschätzung und Therapieentscheidungen verstehen
- leitliniengerechte Behandlungsstrategien bei Insomnie, OSA und COMISA anwenden
- digitale Therapieoptionen (DiGA) sinnvoll in die Versorgung integrieren