Kognitive Verhaltenstherapie bei Insomnie (KVT-I)

Innerhalb der kognitiven Verhaltenstherapie bei Insomnie (KVT-I) werden durch Wissensvermittlung, Übungen und Gesprächstechniken die Ursachen und aufrechterhaltenden Faktoren der Insomnie adressiert. Die KVT-I ist eine spezielle Form der Verhaltenstherapie und beruht auf insgesamt sechs Säulen:

Beratung zwischen Therapeutin und Patientin

Psychoedukation

Vermittlung von wertvollem Basiswissen über den Schlaf und Schlafstörungen. Einführung und Erläuterung des Schlaftagebuchs als effektives Werkzeug zur Überwachung des Schlafs und Therapiefortschritts.

Schlafhygiene

Vermittlung wirksamer Verhaltensweisen und Gewohnheiten, um einen gesunden, erholsamen Schlaf zu fördern und Schlafstörungen entgegenzuwirken.

Stimuluskontrolle

Häufig ist das Bett bei den Betroffenen nicht mehr mit Schlaf, sondern mit Sorgen und Grübeln assoziiert. Um wieder eine schlafförderliche Verbindung herzustellen, werden die Regeln der Stimuluskontrolle eingeführt: das Bett ist nur zum Schlafen da, aktivierende Tätigkeiten sollen im Bett vermieden und die "15-Minuten-Regel" eingehalten werden.

Schlafrhythmus und Schlafrestriktion

Ein regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus ist ein zentraler Baustein bei der Behandlung von Schlafstörungen. Zudem kann die Schlafqualität durch die Technik der Schlafrestriktion positiv beeinflusst werden. Dabei wird die Zeit im Bett vorübergehend verkürzt. Das Ein- und Durchschlafen fällt dadurch leichter und die Schlafeffizienz steigt.

Entspannungstechniken

Vermittlung verschiedener Techniken zur Reduktion des erhöhten Erregungsniveaus. Dazu zählen z.B. die Progressive Muskelentspannung und Achtsamkeitsübungen.

Kognitive Techniken

Kognitive Techniken dienen insbesondere dem Durchbrechen nächtlicher Grübelschleifen sowie der Veränderung maladaptiver Überzeugungen in Bezug auf den Schlaf.

eine Anwendung von

mementor DE GmbH

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Deutschland